Denkmalgeschützte Jugendstilvilla aus den zwanziger Jahren
Bei diesem Objekt handelt es sich um eine einstige Arztvilla, die in den 1920er-Jahren im estnischen Paide (Weißenstein), einer ländlichen Kleinstadt, errichtet wurde. Sie umfasste nicht nur die Wohnräume, sondern auch eine Arztpraxis und Räume für Hausangestellte. In der Zeit vor 1990 – als Estland unter der Herrschaft der Sowjetunion stand – wurde das Haus stark vernachlässigt und in kleinste Wohneinheiten aufgeteilt.
Sanierung und
Entkernung
Das Haus umfasst heute vier Wohnungen mit modernen Bädern sowie einer modernen Heizung und den alten Grundöfen, die eine landestypische Behaglichkeit erzeugen.
Die Fassung der Fassade erfolgte mit den ermittelten Leinölfarben in der ursprünglichen Farbkonzeption. Das Haus besaß als eines der ersten Gebäude in Estland Betonfundamente und war schon damals mit relativ glatten Betondachsteinen gedeckt. Der Fassadenschmuck, der einer späten Form des Jugendstils entspricht, wurde geborgen, in den Originalfarben gestrichen und wieder angebracht.

